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Home Assistant von außen erreichen

Home Assistant läuft im Heimnetz und ist zunächst nur dort erreichbar. Für den Zugriff von unterwegs, etwa mit der Companion-App auf dem Smartphone, gibt es drei Wege: die Home Assistant Cloud, ein VPN ins Heimnetz oder eine Portfreigabe mit DynDNS und Verschlüsselung.

Die drei Wege im Vergleich

Weg Vorteil Nachteil
Home Assistant Cloud (Nabu Casa) Ohne Portfreigabe und ohne eigene Adresse, funktioniert auch bei DS-Lite Kostenpflichtiges Abo, der Zugriff läuft über die Server des Anbieters
VPN mit WireGuard Kein Dienst offen im Internet, das ganze Heimnetz erreichbar Das VPN muss auf dem Smartphone eingeschaltet sein
Portfreigabe mit DynDNS Direkter Zugriff über einen festen Namen, ohne App für das VPN Home Assistant steht im Internet, Verschlüsselung und Updates sind Pflicht

Weg 1: VPN mit WireGuard

Mit einer Fritz!Box ab FRITZ!OS 7.50 ist das der einfachste sichere Weg. Die Fritz!Box ist die Gegenstelle für das VPN, Home Assistant selbst bleibt unverändert.

  1. Richten Sie für Ihren Anschluss einen festen Namen ein, mit DynDNS oder MyFRITZ!.
  2. Legen Sie in der Fritz!Box eine WireGuard-Verbindung für das Smartphone an, wie unter Fritz!Box von unterwegs erreichen beschrieben.
  3. Tragen Sie in der Companion-App als Adresse die interne Adresse von Home Assistant ein, zum Beispiel http://192.168.178.20:8123.
  4. Schalten Sie unterwegs das VPN in der App WireGuard ein. Home Assistant ist dann wie zu Hause erreichbar.

Weg 2: Portfreigabe mit DynDNS und Verschlüsselung

Home Assistant ist dabei direkt aus dem Internet erreichbar. Geben Sie den Port 8123 nie unverschlüsselt frei. Nötig sind ein Zertifikat für Ihren Namen und eine Freigabe nur für den verschlüsselten Zugang.

  1. Richten Sie einen festen Namen ein, zum Beispiel zuhause.dynipdns.de mit DynDNS Hosting.
  2. Besorgen Sie ein Zertifikat für diesen Namen, etwa über das Add-on Let's Encrypt oder einen vorgeschalteten Reverse Proxy.
  3. Legen Sie in der Fritz!Box unter Internet, Freigaben, Portfreigaben eine Freigabe für Home Assistant an, für Port 443 außen auf den verschlüsselten Port von Home Assistant innen.
  4. Tragen Sie in Home Assistant unter Einstellungen, System, Netzwerk bei der Internet-Adresse Ihren Namen mit https:// ein.
  5. Schalten Sie im eigenen Profil die Zwei-Faktor-Anmeldung ein und halten Sie Home Assistant aktuell.
Anschluss ohne eigene IPv4-Adresse? Bei DS-Lite ist eine Portfreigabe über IPv4 nicht möglich, nur über IPv6. Dann sind das VPN über IPv6 oder die Home Assistant Cloud die verlässlicheren Wege.

Weg 3: Home Assistant Cloud

Das Abo von Nabu Casa, dem Unternehmen hinter Home Assistant, stellt den Fernzugriff über eigene Server bereit. Es ist ohne Portfreigabe und ohne festen Namen nutzbar und finanziert die Entwicklung von Home Assistant mit. Eingerichtet wird es unter Einstellungen, Home Assistant Cloud.

Häufige Fragen

Welcher Weg ist der sicherste?
Das VPN. Dabei steht kein Dienst offen im Internet, und der Zugang ist nur mit dem Schlüssel auf dem Smartphone möglich.
Funktionieren Benachrichtigungen auch ohne Fernzugriff?
Ja. Push-Benachrichtigungen der Companion-App laufen über die Dienste von Apple und Google. Für Steuerung und Live-Ansicht von unterwegs braucht es einen der drei Wege.
Brauche ich einen festen Namen für das VPN?
Ja, das Smartphone muss die Fritz!Box finden. Dafür genügt MyFRITZ!, ein DynDNS-Name ist leichter zu merken und funktioniert auch mit anderen Routern.

Weiter: Fritz!Box von unterwegs erreichen DynDNS in der Fritz!Box einrichten DynDNS Hosting

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