Start · AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Glowfish GmbH & Co. KG · Stand 17.08.2026 · Als PDF herunterladen
1. Allgemeines, Geltungsbereich
1.1 Die Glowfish GmbH & Co. KG (im Folgenden nur: Glowfish) erbringt alle Leistungen ausschließlich auf Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).
1.2 Abweichende Vereinbarungen zu den hier getroffenen sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Glowfish wirksam. Die vorliegenden AGB verlieren insbesondere auch dann nicht ihre Geltung, wenn die Glowfish in Kenntnis entgegenstehender AGB des Kunden ihre Leistungen vorbehaltlos erbringt.
1.3 Vertragliche Beziehungen, die im Zusammenhang mit der Vermittlung von Lieferungen und Leistungen durch die Glowfish zwischen ihren Kunden und Drittanbietern entstehen, unterliegen daneben den Bedingungen dieser Drittanbieter (z. B. Arcor, Level(3), Denic).
2. Zustandekommen von Verträgen
2.1 Die Bestellung des Kunden bei der Glowfish stellt einen Antrag auf Abschluss eines Vertrages dar. Ein Vertrag kommt zwischen dem Kunden und der Glowfish nach Eingang des Antrags zustande mit Annahmeerklärung der Glowfish in Schrift- oder Textform, in jedem Fall jedoch stillschweigend, sobald die Glowfish auf ein Angebot des Kunden hin die erste Erfüllungshandlung (z. B. Übersendung der Zugangsdaten für das Kundeninterface) vornimmt.
2.2 Die Glowfish behält sich das Recht vor, den Antrag eines Kunden auf Abschluss des Vertrages nach eigenem Ermessen und ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Dies geschieht insbesondere auch dann, wenn Zweifel an der Bonität des Kunden bestehen.
2.3 Die Glowfish erbringt ihre Leistungen im Voraus. Sie ist daher berechtigt, vor Annahme des Antrags die Identität des Kunden zu überprüfen, die Erreichbarkeit der angegebenen Mobilfunknummer durch Zusendung eines Bestätigungscodes festzustellen sowie eine Auskunft über die Zahlungsfähigkeit des Kunden bei einem Wirtschaftsauskunftsdienst einzuholen. Der Kunde wird hierüber in der Datenschutzerklärung unterrichtet.
2.4 Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten und die Ausnahmen ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor Abgabe seiner Bestellung zur Verfügung gestellt und mit der Bestellbestätigung in Textform übermittelt wird.
3. Leistungspflichten der Glowfish
3.1 Die Leistungspflichten der Glowfish ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, diesen AGB und den unter Berufung auf diese AGB geschlossenen Verträgen. Im Sinne des technischen Fortschritts ist die Glowfish berechtigt, auch neuere bzw. andere Technologien, Verfahren und Server einzusetzen, sofern dem Kunden hierdurch keine Nachteile entstehen.
3.2 Der Umfang des im Entgelt enthaltenen Datentransfervolumens ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des jeweiligen Produkts. Wird eine Leistung als unbegrenzt oder als „Flatrate" bezeichnet, gilt dies unter dem Vorbehalt einer angemessenen Nutzung im Sinne der Ziffer 4.11. Beansprucht der Kunde eine solche Leistung über ein dem Durchschnitt vergleichbarer Kunden entsprechendes Maß hinaus, gilt ein monatliches Inklusivdatentransfervolumen von 10 GB (zehn Gigabyte) als vereinbart; jeder darüber hinausgehende Datentransfer wird dem Kunden als Übertraffic nach der zum Zeitpunkt des jeweiligen Übertrafficanfalls aktuellen Preisliste berechnet. Für die Berechnung des Datentransfervolumens sind 1 GB = 1.000 MB, 1 MB = 1.000 KB und 1 KB = 1.000 Byte.
3.3 Die Glowfish sagt dem Kunden nicht die Erreichbarkeit des Servers unter einer festen IP-Adresse zu. Die Glowfish ist insbesondere berechtigt, dem Kunden eine neue IP-Adresse zuzuweisen oder eine vergebene IP-Adresse zu ändern, soweit dies technisch notwendig ist. Eine Änderung wird die Glowfish dem Kunden innerhalb einer angemessenen Frist vorher ankündigen.
3.4 Die Glowfish ist berechtigt, die ihr obliegenden Leistungen in Teilen oder im Ganzen auch von fachkundigen Mitarbeitern oder Dritten erbringen zu lassen.
3.5 Die Glowfish behält sich das Recht vor, einzelne Produkte von einer privaten oder kommerziellen Nutzung auszuschließen.
3.6 Soweit in der Leistungsbeschreibung eines Produkts eine Domain als enthalten bezeichnet ist, besteht dieser Anspruch für die Dauer des jeweiligen Vertrages. Mit Beendigung des Vertrages endet auch der Anspruch auf die unentgeltliche Bereitstellung der Domain; Ziffer 8.3 bleibt unberührt.
4. Pflichten des Kunden
4.1 Der Kunde versichert, dass alle von ihm gemachten Angaben vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Über eine Veränderung der Daten wird er die Glowfish unverzüglich, spätestens jedoch nach 14 Tagen, unterrichten.
4.2 Der Kunde wählt bei der Bestellung des Angebotes für die Vertragsdauer einen der zu diesem Zeitpunkt geltenden Tarife aus. Der Kunde kann jederzeit von einem niedrigeren zu einem höheren Tarif wechseln. Ein Wechsel von einem höheren zu einem niedrigeren Tarif ist zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit möglich.
4.3 Seine Zugangsdaten (bestehend aus Nutzerkennung und Passwort) wird der Kunde mit größter Sorgfalt behandeln, um Missbrauch zu verhindern. Sobald der Kunde Kenntnis erlangt, dass seine Zugangsdaten einem unbefugten Dritten zugänglich geworden sind, wird er die Glowfish unverzüglich hierüber informieren und die Zugangsdaten im Administrationsmenü ändern.
4.4 Der Kunde haftet auch für solche Entgelte, welche infolge der unberechtigten Nutzung des Accounts durch Dritte verursacht wurden. Dies gilt nicht, wenn der Kunde die unberechtigte Nutzung nicht zu vertreten hat.
4.5 Bei Verträgen über Webhostingaccounts bzw. dedizierte virtuelle Server (im Folgenden: Accounts) verpflichtet sich der Kunde, auf dem Account keine Programme zu betreiben, welche die Leistungsfähigkeit des Servers sowie die Funktion der anderen auf dem Server befindlichen Accounts über Gebühr beeinflussen. Stellt die Glowfish insoweit eine Pflichtverletzung fest, oder wird ihr eine solche gemeldet, ist sie berechtigt, den Account unverzüglich zu sperren.
4.6 Der Kunde wird im Rahmen von Wartungsarbeiten sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der Verbesserung der Internet-Services und -infrastruktur (s. Nr. 7 der AGB) der Glowfish auf deren Anforderung hin Root-Zugriff zu dem von ihm angemieteten Server gewähren, sofern dies für die Durchführung der Arbeiten erforderlich ist. Gewährt der Kunde den Root-Zugriff nicht, kann er eine Minderung der von ihm geschuldeten Vergütung nicht darauf stützen, dass der Server nicht mehr dem derzeitigen Stand der Technik entspricht.
4.7 Treten Mängel und/oder Störungen zu einem späteren Zeitpunkt auf, hat der Kunde der Glowfish hiervon unverzüglich, spätestens jedoch nach 10 Tagen Mitteilung zu machen.
4.8 Sofern der Kunde von der Glowfish bereitgestellte E-Mail-Konten nutzt, wird er diese regelmäßig abfragen. Die Glowfish behält sich das Recht vor, für den Kunden eingehende persönliche E-Mail-Nachrichten zu löschen, soweit sie nicht binnen vier Wochen nach Eingang abgerufen werden.
4.9 Der Kunde wird stets, insbesondere vor Übergabe der Daten, aktuelle Sicherungskopien der von ihm auf den Systemen der Glowfish abgelegten Daten erstellen bzw. erstellen lassen, um bei einem eventuellen Systemausfall eine schnelle und kostengünstige Wiederherstellung der Daten zu gewährleisten. Diese Sicherungskopien dürfen nicht auf dem Webserver selbst gespeichert werden. Die Sicherungskopien stellt der Kunde bei Bedarf unentgeltlich zur Verfügung. Die Datensicherungspflicht des Kunden besteht unabhängig davon, ob die Glowfish nach der Leistungsbeschreibung ihrerseits Sicherungen erstellt.
4.10 Der Kunde verpflichtet sich ausdrücklich, die Infrastruktur der Glowfish nicht missbräuchlich zu nutzen. Dies gilt insbesondere für das unaufgeforderte Versenden von elektronischer Kommunikation an Dritte, insbesondere zu Werbezwecken, sofern der Kunde nicht davon ausgehen kann, dass der Empfänger ein Interesse hieran hat (Spam/Junk-Mail); Bereitstellen illegaler Inhalte jeder Art (z. B. Musikpiraterie, Softwarepiraterie, Kinderpornographie); Bereitstellen von Inhalten mit erotischen, religiös fanatischen, politisch extremistischen, rechtswidrigen oder rechtlich bedenklichen Inhalten; unbefugtes Eindringen in fremde Rechensysteme bzw. der Versuch dessen (Hacking, Port Scanning).
Reine Downloadangebote sowie das Betreiben von IRC-Servern und IRC-Bots sind nicht erlaubt.
4.11 Der Kunde ist verpflichtet, bei Produkten, die unlimitiert Traffic oder eine andere unbegrenzt nutzbare Dienstleistung zusagen, diese nicht über ein dem Durchschnitt entsprechendes Maß hinaus zu beanspruchen. Stellt die Glowfish insoweit eine Pflichtverletzung fest, oder wird ihr eine solche gemeldet, ist sie berechtigt, den Account unverzüglich zu sperren; Ziffer 3.2 Satz 2 gilt entsprechend.
4.12 Verstößt ein Kunde, der Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, schuldhaft gegen Ziffer 4.10, so hat er für jeden Fall der Zuwiderhandlung eine Vertragsstrafe zu zahlen, deren Höhe die Glowfish nach billigem Ermessen bestimmt und die im Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden kann. Weitergehende Ansprüche der Glowfish bleiben unberührt; eine verwirkte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet.
4.13 Nimmt die Glowfish aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Verstoßes gegen Ziffer 4.10 oder aufgrund von Beschwerden Dritter Bearbeitungsaufwand vor, kann sie diesen nach der jeweils gültigen Preisliste berechnen. Gleiches gilt für die Bearbeitung von Auskunftsersuchen Dritter, die auf einem Verhalten des Kunden beruhen.
5. Rechte Dritter
5.1 Der Kunde versichert ausdrücklich, dass die Bereitstellung und Veröffentlichung der Inhalte der von ihm publizierten und/oder nach seinen Informationen für ihn von der Glowfish erbrachten Leistungen weder gegen deutsches noch gegen sein hiervon gegebenenfalls abweichendes Heimatrecht, insbesondere Urheber-, Datenschutz- und Wettbewerbsrecht, verstößt.
5.2 Die Glowfish behält sich vor, gespeicherte Internetseiten, die inhaltlich bedenklich erscheinen, für den Zugriff zu sperren bzw. von der Speicherung auf einem Internetserver auszunehmen. Sollte der Kunde die Unbedenklichkeit der Inhalte nachweisen können, wird die Glowfish das Angebot wieder freischalten.
6. Softwareentwicklung, Terminaufträge
6.1 Die zu erbringende Leistung wird vor Auftragsbeginn zwischen dem Kunden und der Glowfish in grundlegenden Strukturen abgesprochen. Nachträgliche Änderungen an den durch die Glowfish erbrachten Leistungen (z. B. die Weiterentwicklung von Software) sind für den Kunden kostenpflichtig, sofern diese nicht durch einen Wartungsvertrag abgedeckt werden.
6.2 Gerät der Kunde mit der Bereitstellung der zu liefernden Daten in Rückstand, so verlängert sich die Durchführungsfrist angemessen, mindestens jedoch um die Zeitdauer des Lieferverzugs. Gerät die Glowfish mit der Erbringung ihrer Leistungen in Verzug, ohne dass höhere Gewalt oder Verschulden Dritter vorliegt, ist der Kunde berechtigt, für jeden Tag des Verzuges Schadenersatz in Höhe von 0,5 % des Auftragswertes zu fordern.
6.3 Das Urheberrecht an allen durch die Glowfish erbrachten Leistungen und Entwicklungen geht nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung auf den Kunden über. Der Kunde darf ferner keine Entwicklungen, insbesondere Werbeproduktionen oder Software-Entwicklungen, weiterverkaufen oder Dritten gegen Entgelt, weder vollständig noch in Teilen, zur Nutzung überlassen.
7. Internet-Services und -Infrastruktur
7.1 Die Glowfish betreibt ihre Infrastruktur mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns und ist bemüht, ihre Dienste möglichst unterbrechungsfrei zur Verfügung zu stellen. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht geschuldet und nicht zugesichert, soweit nicht ausdrücklich und gesondert etwas anderes vereinbart ist. Zeiten, in denen die Erreichbarkeit aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die sich dem Einflussbereich der Glowfish entziehen (Verschulden Dritter, Hardwaredefekte, Angriffe auf die Infrastruktur oder höhere Gewalt), eingeschränkt ist, sowie Wartungszeiten nach Ziffer 7.2 begründen keine Ansprüche des Kunden. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
7.2.1 Die Glowfish ist berechtigt, die Verfügbarkeit der vertraglichen Leistungen an Werktagen zwischen 2 und 4 Uhr nachts MEZ (nachfolgend: Wartungsfenster) zeitweise auszusetzen oder einzuschränken (nachfolgend: Down-Zeiten), um Wartungen oder Verbesserungen an ihren Systemen vornehmen zu können. Die Glowfish wird dem Kunden den Beginn und die voraussichtliche Dauer der Wartungszeiten rechtzeitig mitteilen.
7.2.2 Unaufschiebbare Arbeiten zur Abwehr von Störungen oder Sicherheitsrisiken darf die Glowfish auch außerhalb des Wartungsfensters durchführen. Sie wird den Kunden hierüber unverzüglich unterrichten.
7.3.1 Die Glowfish leistet kostenlosen Support nur während der ersten 10 Tage nach Übersendung der Zugangsdaten des Servers, soweit dieser im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme/Einrichtung des Servers durch den Kunden steht.
7.3.2 Zeitlich oder inhaltlich darüber hinausgehender kostenloser Support erfolgt nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung. Ansonsten liegen den Leistungen die im jeweiligen Zeitpunkt der Supportleistungserbringung gültigen Preislisten zugrunde.
7.3.3 Stellt sich heraus, dass die Supportleistung aufgrund eines im Verantwortungsbereich der Glowfish gründenden Fehlers in Anspruch genommen wurde, hat der Kunde einen Anspruch auf eine entsprechende Gutschrift.
7.4 Die Glowfish sagt dem Kunden keine bestimmte Bandbreite für Verbindungen zu einem angemieteten Webserver zu. Aus technischen Gründen sind Schwankungen in der Bandbreite möglich.
8. Internet-Domains
8.1 Registrierung und Verwaltung der unterschiedlichen „Top-Level-Domains" erfolgen durch eine Vielzahl zumeist nationaler Organisationen und unterliegen – auch hinsichtlich Domainstreitigkeiten – zwischen den jeweiligen Organisationen variierenden Bedingungen. Soweit die Registrierung und/oder Pflege von Internet-Domains Gegenstand der Leistungen der Glowfish sind, gelten neben den Vertragsbestimmungen des zwischen dem Kunden und der Glowfish geschlossenen Vertrages ergänzend die Vergabebedingungen der jeweiligen Registrierungsstelle (z. B. bei .de-Domains die DENIC-Domainbedingungen und die DENIC-Domainrichtlinien).
8.2 Die Glowfish wird ausschließlich als Vermittler zwischen dem Kunden und der jeweiligen Registrierungsstelle (NIC) tätig. Auf die Domainvergabe hat die Glowfish keinen Einfluss und übernimmt somit keine Gewähr für die Bereitstellung (Delegation) der vom Kunden gewünschten Domain.
8.3 Sofern der Kunde eine über die Glowfish registrierte Domain bzw. einen Vertrag, der diese einschließt, gekündigt hat, trägt er dafür Sorge, dass diese Domain spätestens zum Kündigungstermin bei einem anderen Provider in Pflege gestellt wurde. Andernfalls ist die Glowfish berechtigt, die Domain mit Ablauf des Vertrages freizugeben.
8.4 Der Kunde sichert zu, dass die von ihm registrierte Domain keine Rechte Dritter verletzt. Wird der Kunde von dritter Seite aufgefordert, eine Internet-Domain aufzugeben, wird er die Glowfish hiervon unverzüglich in Kenntnis setzen. Die Glowfish ist in einem solchen Fall berechtigt, im Namen des Kunden auf die Internet-Domain zu verzichten und/oder diese zu sperren und/oder sie in die Pflege des jeweiligen Registrars zu stellen (Dispute-Verfahren), falls der Kunde nicht sofort Sicherheit für etwaige Prozess- und Anwaltskosten in ausreichender Höhe (mindestens 7.500 EUR) stellt. Von Ersatzansprüchen Dritter, die auf der unzulässigen Verwendung einer Internetdomain beruhen, stellt der Kunde die Glowfish frei.
9. Preise und Zahlungsbedingungen
9.1 Die Leistungen der Glowfish sind in Ermangelung einer anderweitigen Vereinbarung nach der zum Zeitpunkt der Bestellung/Dienstleistung aktuellen Preisliste zu vergüten. Für die Vergütung besonderer Dienstleistungen (z. B. Support, Vor-Ort-Einsätze) kann die Preisliste eine nach Stundensätzen, Arbeitseinheiten bzw. insbesondere bei Fahrtkosten nach dem tatsächlichen Aufwand bemessene Vergütung vorsehen. Hat die Leistung der Glowfish die Versendung von Sachen an den Kunden zum Gegenstand, verstehen sich die Listenpreise zuzüglich eventuell anfallender Versandkosten.
9.2 Alle gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises Eigentum der Glowfish.
9.3 Die Glowfish berechnet die Vergütung für den vereinbarten Abrechnungszeitraum im Voraus. Rechnungen der Glowfish sind, sofern nicht anders angegeben oder vereinbart, nach Rechnungslegung sofort rein brutto zur Zahlung fällig.
9.4.1 Die Glowfish übermittelt Rechnungen in elektronischer Form. Der Kunde erklärt sich mit der elektronischen Rechnungsstellung einverstanden. Gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB erfolgt die Rechnungsstellung in einem strukturierten elektronischen Format nach den jeweils geltenden umsatzsteuerlichen Vorschriften; der Kunde stellt den Empfang solcher Rechnungen sicher.
9.4.2 Fordert der Kunde eine bereits versandte Rechnung nochmals auf dem Postwege an, kann die Glowfish hierfür eine Bearbeitungsgebühr von 3 € pro Rechnung verlangen.
9.4.3 Ist der Kunde Unternehmer mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union und weist er eine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach, wird die Rechnung ohne Umsatzsteuer unter Hinweis auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers ausgestellt. Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Umsatzsteuer-Identifikationsnummer unverzüglich mitzuteilen.
9.5 Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schuldet er ab Fälligkeitszeitpunkt den gesetzlichen Verzugszins. Ist der Kunde kein Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, schuldet er mindestens jedoch einen Verzugszins von 10 % jährlich sowie die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB in Höhe von 40 €. Im Falle einer nicht eingelösten oder zurückgegebenen Lastschrift berechnet die Glowfish dem Kunden neben den tatsächlich angefallenen Bankgebühren weiterhin eine Bearbeitungsgebühr von 10,00 €, es sei denn, der Kunde weist nach, dass der Glowfish ein Schaden nicht oder nur wesentlich niedriger als die Pauschale entstanden ist. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt.
9.6.1 Gegen Forderungen der Glowfish kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen. Für ein Leistungsverweigerungsrecht des Kunden gemäß § 320 BGB gilt dies nur dann, wenn der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist.
9.6.2 Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nach § 273 BGB ist ausgeschlossen, soweit der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB gilt dies nur insoweit, wie der Gegenanspruch nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
10. Leistungsverweigerung der Glowfish, Sperrung
10.1 Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist die Glowfish berechtigt, die gelieferten Waren zur Sicherung eigener Rechte zurückzunehmen bzw. die Bereitstellung von Diensten einzustellen, sofern dies dem Kunden nach einer angemessenen Frist angekündigt wurde. Die Glowfish wird weiterhin eine Sperrgebühr sowie eine Entsperrgebühr in Höhe von jeweils 19 Euro dem Kunden berechnen. Der Kunde ist verpflichtet, die Sperr- als auch die Entsperrgebühr á 19 Euro, also 38 Euro, zu bezahlen, bevor sein Server wieder durch die Glowfish entsperrt wird.
10.2 Die Glowfish ist auch berechtigt, weitere Leistungen zu verweigern, wenn der Kunde sich mit der Zahlung einer Rechnung mehr als 2 Wochen im Rückstand befindet. Die Glowfish ist berechtigt, bei Bekanntwerden einer verschlechterten Vermögenslage des Kunden die Erbringung weiterer Leistungen zu verweigern bzw. diese von einer entsprechenden Sicherheit in Form einer Vorauszahlung abhängig zu machen. Dies gilt auch während eines laufenden Vertragsverhältnisses; die Glowfish kann in diesem Fall die Abrechnungsweise auf Vorauszahlung umstellen.
10.3 Sollte der Kunde gegen seine vertraglichen Pflichten verstoßen, insbesondere bei der Verletzung der Rechte Dritter, ist die Glowfish berechtigt, die betroffenen Inhalte für den Zugriff zu sperren. Sollte der Kunde die Unbedenklichkeit der Inhalte nachweisen können, wird die Glowfish das Angebot wieder freischalten.
10.4 Eine Sperrung oder Leistungsverweigerung durch die Glowfish schließt nicht die Beendigung des Vertragsverhältnisses ein und entbindet den Kunden somit nicht von seinen Pflichten, insbesondere nicht von seiner Vergütungspflicht gegenüber der Glowfish und seiner Haftungspflicht.
11. Vertragsdauer und Kündigung
11.1 Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der Bestellung des Kunden. Ist dort nichts anderes bestimmt, beträgt die Vertragslaufzeit gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB 12 Monate.
11.2.1 Gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB verlängert sich ein Vertrag, der für eine bestimmte Laufzeit oder mit einer Mindestlaufzeit geschlossen wurde, jeweils stillschweigend um einen der vereinbarten Zeit oder Mindestlaufzeit entsprechenden Zeitraum, höchstens jedoch um ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der vereinbarten Laufzeit oder Mindestlaufzeit den Vertrag kündigt.
11.2.2 Gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB verlängert sich ein Vertrag nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit auf unbestimmte Zeit. Der Verbraucher kann den verlängerten Vertrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Die Kündigungsfrist zum Ende der vereinbarten Laufzeit beträgt einen Monat.
11.2.3 Verträge ohne vereinbarte Laufzeit oder Mindestlaufzeit können von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Folgemonats gekündigt werden.
11.3 Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt auf Seiten der Glowfish insbesondere dann vor, wenn der Kunde schuldhaft entweder gegen wesentliche Pflichten aus dem geschlossenen Vertrag verstößt oder sich mit der Zahlung der vereinbarten Vergütung in Verzug befindet.
11.4 Die Kündigung hat in Schrift- oder Textform (Brief, Telefax oder E-Mail) zu erfolgen. Für Verträge, die ein Verbraucher im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossen hat, steht auf der Website der Glowfish zusätzlich eine Kündigungsschaltfläche nach § 312k BGB zur Verfügung; die Glowfish bestätigt den Zugang der auf diesem Weg erklärten Kündigung unverzüglich in Textform unter Angabe des Zeitpunkts der Vertragsbeendigung.
11.5 Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses hält die Glowfish die Daten des Kunden noch 60 Tage in gesperrter Form vor. Eine Wiederherstellung innerhalb dieses Zeitraums ist kostenpflichtig. Nach Ablauf dieser Frist werden die Daten endgültig gelöscht; die Pflicht des Kunden zur eigenen Datensicherung nach Ziffer 4.9 bleibt hiervon unberührt.
12. Gewährleistung für Nicht-Hosting
12.1 Hat die Leistung der Glowfish die Lieferung von Sachen zum Gegenstand, beträgt die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche des Kunden, wenn dieser Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, abweichend von den gesetzlichen Vorschriften 12 Monate. Bei gebrauchten Waren verjähren die Gewährleistungsansprüche gegenüber Unternehmern nach sechs Monaten, gegenüber Verbrauchern nach einem Jahr.
12.2 Ist der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, hat er offensichtliche Mängel unverzüglich nach Ablieferung der Ware schriftlich bei der Glowfish zu rügen, andernfalls gilt die Ware als genehmigt.
12.3.1 Die Glowfish übernimmt keine Gewähr für Schäden, welche auf unsachgemäßer oder ungeeigneter Verwendung der Ware durch den Kunden beruhen oder auf die Nichtbeachtung von Anwendungshinweisen oder fehlerhafte bzw. nachlässige Behandlung zurückzuführen sind.
12.3.2 Die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen ist ausgeschlossen, wenn der Kunde während der Gewährleistungszeit ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Glowfish selbst oder durch Dritte Eingriffe oder Reparaturen an der Ware vorgenommen hat.
13. Haftung, Haftungsfreistellung
13.1 Die Glowfish haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung der Glowfish, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ferner nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes und im Umfang einer übernommenen Garantie.
13.2 Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, haftet die Glowfish auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Dieser ist auf die vom Kunden im betroffenen Vertragsjahr geschuldete Vergütung begrenzt.
13.3 Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit nicht Ziffer 13.1 eingreift.
13.4 Für den Verlust von Daten haftet die Glowfish nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden (Ziffer 4.9) zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
13.5 Für Mängel des bereitgestellten Speicherplatzes und/oder der bereitgehaltenen Software, die bereits bei Vertragsschluss vorlagen, ist die verschuldensunabhängige Haftung ausgeschlossen.
13.6 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen der Glowfish.
13.7 Die Glowfish weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Datenschutz für Datenübertragungen in offenen Netzen wie dem Internet nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht umfassend gewährleistet werden kann. Der Kunde weiß, dass die Glowfish das auf dem Webserver gespeicherte Seitenangebot und unter Umständen auch weitere dort abgelegte Daten des Kunden aus technischer Sicht jederzeit einsehen kann. Auch andere Teilnehmer am Internet sind unter Umständen technisch in der Lage, unbefugt in die Netzsicherheit einzugreifen und den Nachrichtenverkehr zu kontrollieren. Für die Sicherheit der von ihm ins Internet übermittelten Daten trägt der Kunde deshalb selbst Sorge.
13.8 Der Kunde verpflichtet sich, die Glowfish im Innenverhältnis von allen etwaigen Ansprüchen Dritter freizustellen, die auf rechtswidrigen Handlungen des Kunden oder inhaltlichen Fehlern der von diesem zur Verfügung gestellten Informationen beruhen. Dies gilt insbesondere für Urheber-, Datenschutz- und Wettbewerbsrechtsverletzungen.
14. Änderungsvorbehalt
14.1.1 Die Glowfish ist berechtigt, die Entgelthöhe zu ändern, um Änderungen ihrer Kosten auszugleichen, insbesondere Kosten für Energie, Hardware, Netzanbindung, Vorleistungen Dritter, Personal sowie gesetzliche Abgaben. Die Glowfish teilt die Änderung dem Kunden spätestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit. Dem Kunden steht im Fall einer Preiserhöhung ein Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu. Hierauf hat die Glowfish in der Mitteilung ausdrücklich hinzuweisen. Macht der Kunde von dem Kündigungsrecht nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung Gebrauch, gilt die Änderung als angenommen. Kostensenkungen wird die Glowfish in gleicher Weise berücksichtigen.
14.1.2 Die Änderung ist erstmals mit Ablauf der ursprünglich vereinbarten Laufzeit bzw. Mindestlaufzeit und in jedem Verlängerungszeitraum nur einmalig zulässig.
14.2 Auf kostenlos bereitgestellte Zusatzleistungen hat der Kunde keinen Erfüllungsanspruch. Die Glowfish ist darüber hinaus berechtigt, kostenlose Zusatzleistungen ohne vorherige Ankündigung im Leistungsumfang zu begrenzen oder ganz einzustellen. Auch ist die Glowfish nach vorheriger Ankündigung berechtigt, eine solche Leistung in ein entgeltpflichtiges Angebot umzuwandeln. Dem Kunden steht im letzteren Fall ausschließlich im Hinblick auf die Zusatzleistung ein sofortiges Kündigungsrecht für den Zeitpunkt der Umwandlung in ein kostenpflichtiges Angebot zu. Hierauf hat die Glowfish in der Mitteilung ausdrücklich hinzuweisen. Macht der Kunde hiervon nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung Gebrauch, gilt die Änderung als angenommen.
14.3 Ebenso ist die Glowfish berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern, soweit die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen der Glowfish für den Kunden zumutbar ist, insbesondere wenn sie durch Änderungen der Rechtslage, der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder der technischen Rahmenbedingungen veranlasst ist. Die Glowfish teilt die Änderung dem Kunden spätestens sechs Wochen vor Inkrafttreten in Textform mit. Der Kunde kann der Änderung innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung widersprechen; widerspricht er, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung kündigen. Hierauf hat die Glowfish in der Mitteilung ausdrücklich hinzuweisen.
15. Geheimhaltung, Datenschutz
15.1 Die Vertragspartner bewahren über alle vertraulichen Unterlagen und Informationen, die sie im Zusammenhang mit dem geschlossenen Vertragsverhältnis erhalten, solange Stillschweigen, wie sie nicht allgemein bekannt geworden sind. Die Pflicht zur Geheimhaltung bleibt auch nach Vertragsbeendigung bestehen. Die Glowfish verpflichtet sich, die ihr zur Verfügung gestellten Arbeitsunterlagen und Daten mit der eigenüblichen Sorgfalt aufzubewahren.
15.2 Die Glowfish verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden, soweit dies zur Begründung, Durchführung und Beendigung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist oder eine sonstige Rechtsgrundlage besteht. Einzelheiten, insbesondere zu Zwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern und Speicherdauer, ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Verarbeitungen, die auf ein berechtigtes Interesse der Glowfish gestützt sind – etwa die Beratung von Kunden, eigene Werbung und die bedarfsgerechte Gestaltung der Leistungen –, kann der Kunde jederzeit in Textform widersprechen.
15.3 Die Glowfish erteilt dem Kunden auf Anfrage jederzeit und kostenfrei Auskunft über die zu ihm gespeicherten Daten. Dem Kunden ist bewusst, dass die Datenübertragung im Internet Risiken birgt und kein umfassender Schutz für die Übermittlung der Daten gewährleistet werden kann.
16. Schlussbestimmungen
16.1.1 Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthaltes gewährte Schutz nicht entzogen wird. Gerichtsstand für alle Ansprüche aus dem zwischen dem Kunden und der Glowfish geschlossenen Vertrag ist München, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
16.1.2 Auch im Falle einer wirksamen Gerichtsstandsvereinbarung ist die Glowfish berechtigt, Klagen gegen den Kunden auch in dessen allgemeinem Gerichtsstand oder einem begründeten besonderen Gerichtsstand zu erheben.
16.2 Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist die Glowfish nicht verpflichtet und nicht bereit.
16.3 Alle Änderungen dieses Vertrages unter Einschluss der Abweichung von diesem Formerfordernis bedürfen zu ihrer Wirksamkeit mindestens der Textform.
16.4 Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden oder sich als undurchführbar erweisen oder sollte der Vertrag eine ausfüllungsbedürftige Lücke enthalten, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bedingung oder der Lücke tritt eine dem wirtschaftlichen Zweck der Vereinbarung nahekommende Ersatzbestimmung, welche beide Parteien getroffen hätten, wenn sie die Unwirksamkeit oder Undurchführbarkeit der Bestimmung gekannt hätten.
Stand: 17.08.2026